DAS PROJEKT

 "HAUS DES MEERES"

Ein Meeres-Park, geplant als Ort der uns zum Staunen bringt, zum Erleben und Genießen, der aber auch als Plattform der Information dient, immer im Austausch und in Kooperation mit Wissenschaft und Bildung.

Wichtige Fakten und Kriterien zum Projekt
azc - Comments on the Gran Acuario de Canarias  
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Dan Pearlman - Comments
Museum für Naturkunde Berlin - letter of intent
Biografie Dr. José Antonio González (Solea)
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Wichtige Fakten und Kriterien zum Projekt



Die Islote de Fermina

In den 1970er Jahren plante César Manrique eine Freizeitanlage mit Schwimmbad, Sauna und Cafeteria für die Islote de Fermina.

In den folgenden Jahrzehnten wurde immer wieder versucht, mit neuen Konzepten und Richtungen die Ursprungsidee entweder abzuwandeln oder neu zu interpretieren. Aufgrund unterschiedlicher Probleme und Ursachen wurde jedoch keines der Bauvorhaben zu Ende realisiert und seit annähernd einer Dekade ist die Islote de Fermina zu einer traurigen Bauruine verkommen.

Auch wenn die Basis der Idee auf César Manrique zurückgeht, haben die Realisation und die heutige Erscheinung der Islote nichts gemeinsam mit den außergewöhnlichen und einzigartigen Werken dieses großen Künstlers. Für uns sind aber gerade deshalb ein konstruktiver und kreativer Austausch und das Einvernehmen der „Fundación Manrique“ unabdingbar.

Niemandem entgeht, dass die Islote de Fermina einen Neuanfang und eine frische Vision braucht. Ein Projekt, das aber im Geiste Manriques wurzelt, die Natur zu verschmelzen mit der Kunst und der Kultur. Ein Projekt, das in jeglicher Richtung einen hohen Anspruch hat und das Maß nimmt an den Ansprüchen und Bedürfnissen der heutigen Zeit und der Gesellschaft Lanzarotes.

Aktuell sind mehr als die Hälfte der 15.000 Quadratmeter der „Islote de Fermina“ durch Gebäude und durch das Schwimmbad bebaut oder mit Beton versiegelt. Wir möchten etwas „Rück-Naturalisieren“, indem wir einen großen Teil unseres Bauvorhabens unterirdisch in eine neu gestaltete natürliche Ufer- und Lavalandschaft integrieren. Oberirdisch benötigen wir dadurch nur noch knapp 3.000 Quadratmeter für das Hauptgebäude und das Auditorium. Diese sichtbaren Baustrukturen werden harmonisch und kunstvoll - in Form abstrakter Rochen - in das Gesamtbild eingebettet.

Circa die Hälfte der Küstenlinie und der Grundfläche der „Islote de Fermina“ bleiben öffentlich und unentgeltlich zugänglich, einschließlich des Restaurants/Cafeteria, des Abenteuer-Kinderspielplatzes, des Laden-Geschäfts, der Atlantik-Kunstgalerie, Teilen des Walskelettparks und der Tauch-Einstiegsbasis. Abends und zu Veranstaltungen kommt ebenfalls das Auditorium noch hinzu. Wir kreieren also zusätzlich zum eigentlichen Projekt „The Atlantic Experience Center“  auch einen frei zugänglichen „Marin-Park“ mit einem niveauvollen und faszinierenden Freizeit- und Kulturangebot. Die „Islote“ wird dadurch zu einer Bereicherung des öffentlichen Lebens für jedermann und für die Bewohner Arrecifes im Speziellen.




Ein paar Zahlen und Fakten, um die Relation zu verdeutlichen und um die Diskussion zu beleben, die in Bezug auf Aquarien und zoologische Gärten geführt wird

Unser Statement ist unsere  ganz persönliche Haltung: „Keine Tiere in Gefangenschaft, deren Bedürfnisse nicht adäquat in einem begrenzten Lebensraum erfüllt werden können, sei es auf Grund ihrer Größe oder ihrer speziellen Lebensgewohnheiten.“ Dazu gehören neben den Walen und Delfinen auch Mantarochen, Groß-Haie, Schwertfische und Mondfische, um nur einige zu nennen.

Ca. 20.000 Haie leben weltweit in Aquarien. Erfolgreiche Nachzuchtprogramme durch Aquarien gibt es heute unter vielen anderen für den Katzenhai, für Glatthaie und für verschiedene Rochen. 200.000.000 Haie rechnet das „Sharkprojekt“ und auch die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) werden jährlich weltweit als Beifang oder durch das „Finning“ getötet.
Dank der Forschungen und Programme öffentlicher Aquarien werden Seepferdchen heute problemlos in größeren Zahlen nachgezüchtet. Dies ist ein bedeutender Pfeiler im Überlebenskampf  dieser kleinen Sympathieträger. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 20 Millionen Seepferdchen jedes Jahr für Potenzmittel im asiatischen Raum und weltweit zu Dekorationszwecken im Meer gefangen und getrocknet werden.

Über 50 Tierarten sind dank zoologischer Gärten und Aquarien vor dem Aussterben gerettet worden und wurden erfolgreich wieder rückbesiedelt. Darunter befinden sich 12 Fischarten und 9 Säugetierarten. Die wohl bekanntesten sind das europäische Wisent, das Przewalski-Urpferd und die Oryxantilope. Über 400 Tierarten wurden unter Mithilfe von zoologischen Gärten und Aquarien lokal rückbesiedelt.

Auch auf den Kanarischen Inseln haben wir zwei erfolgreiche Nachzuchtprogramme vom Aussterben bedrohter Tierarten in der Obhut des Menschen  mit anschließender Rückbesiedelung: Der „Lagarto Gigante“, eine endemische Groß-Eidechse von El Hierro, und der „Guirre“, eine endemische Unterart des Schmutzgeiers auf Fuerteventura, dessen Siedlungsgebiet mittlerweile sogar wieder bis nach Lanzarote reicht.

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Reseña biográfica
del Dr. José Antonio González (Pepe Solea)

 

El Dr. José Antonio González (Pepe Solea) es coordinador de biología pesquera de la Agencia Canaria de Investigación, Innovación y Sociedad de la Innovación. Recientemente ha sido adscrito al Departamento de Biología de la Universidad de Las Palmas de Gran Canaria, como investigador asociado y profesor del master de gestión de recursos pesqueros. Desde su despacho y laboratorios en la Facultad de Ciencias del Mar, se dedica con gran pasión a sus cuatro líneas de trabajo (biología y evaluación de recursos pesqueros, biodiversidad de organismos marinos, valorización de productos pesqueros y divulgación científica).

Este biólogo marino dedica una parte de su trabajo a proyectos y publicaciones sobre crustáceos, peces y pesca, en el seno del grupo de investigación en Ecología Marina Aplicada y Pesquerías. Ha recibido dos premios del Gobierno de Canarias por: su tesis doctoral sobre biología y pesca de la vieja, el pez más emblemático de Canarias, y su catálogo ilustrado de los crustáceos decápodos de Canarias. Su perfil investigador puede ser seguido en Research Gate, con cerca de 60 publicaciones con factor de impacto. Ha coordinado el seminario científico sobre el estado de los recursos pesqueros de Canarias (REPESCAN, 2008) y la publicación “Talla Mínima de Captura de peces, crustáceos y moluscos de interés pesquero en Canarias. Una propuesta científica para su conservación” (2012). Ha contribuido a la formación investigadora de casi medio centenar de colaboradores, habiendo dirigido cinco tesis doctorales y una quicena de tesinas o trabajos de fin de master.

También es un apasionado de la divulgación de la Ciencia hacia el gran público, lo que consigue colaborando y publicando con empresas de comunicación como Oceanográfica, con revistas como Ruta Pesquera o Pellagofio que ponen en valor y promueven el mundo rural canario, con editoriales comprometidas con el patrimonio natural marino de Canarias como la propia Oceanográfica, Publicaciones Turquesa, Pellagofio Ediciones, Mercurio Editorial o el Boletín Marino Marítimo Macaronésico, y con eventos promocionales como “San Cristóbal, sabor a mar”. Se enorgullece de contar con más de un centenar de publicaciones divulgativas y haber participado en otros tantos eventos. En esta faceta también ha coordinado las exposiciones itinerantes de carácter educativo/divulgativo “Tesoros profundos del Atlántico” y “Juntos traçamos o rumo ao desenvolvimento” (en portugués) y el cómic “Aventuras en las profundidades”, que persiguen sensibilizar y concienciar sobre la conservación de los recursos marinos y la sostenibilidad de los ecosistemas marinos de los que formamos parte.

Otra faceta desarrollada desde 2002 por este científico es la de coordinador y gestor de proyectos de desarrollo y cohesión en cooperación con otros archipiélagos de la Macaronesia (Madeira y Azores) y con los Países de la Gran Vecindad (Marruecos y Cabo Verde). Dos de sus proyectos fueron seleccionados como ejemplo de buenas prácticas. Ha coordinado la elaboración y publicación del “Recetario MARPROF de mariscos y pescados de profundidad de la Macaronesia”, que obtuvo el Premio Gourmand al Mejor Libro de Pescados y Mariscos de España en 2013. En la última década ha intensificado su dedicación en acciones sinérgicas entre las Ciencias Marinas y Pesqueras, la Gastronomía de calidad (con producto regional valorizado) y el Turismo de excelencia.


En la actualidad apuesta por añadir un ingrediente más a esta receta: la formación profesional de los jóvenes estudiantes de hostelería y turismo en el campo de los productos marinos.

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Das Projekt

Das Projekt „Gran Acuario de Canarias“ wurde vor ca. sieben Jahren geboren, aus der Idee, den immensen Reichtum des kanarischen Meeres einem breiten Publikum zugänglich zu machen.  Die grenzenlose Formen- und Farbenvielfalt der marinen Fauna und Flora und die atemberaubende Unterwasserlandschaft im endlosen Blau des kanarischen Atlantiks sichtbar und erlebbar  zu machen, war und ist unsere passionierte Vision. Durch das faszinierende Erlebnis sensibilisiert, entsteht somit Verständnis, Respekt und Liebe und trägt dadurch seinen Teil zum Schutz dieses wunderbaren Ökosystems bei.

Das Projekt, als „Haus des einheimischen Meeres“ geplant, dient sowohl dem touristischen Sektor als hochklassige Destination, erfüllt gleichzeitig aber auch eine bedeutende Funktion für Arrecife und ganz Lanzarote im sozio-ökonomischen, im kulturellen sowie im ökologischen Bereich. Um diesem Anspruch gerecht zu werden muss es auch und vor allem wirtschaftlich auf soliden Füßen stehen. Mehrere Finanz-, Planungs- und Betriebsstudien haben uns gezeigt, dass Lanzarote mit ca. 2 Millionen Touristen jährlich genug Potenzial besitzt und  sich unser Konzept vom Niveau und der Ausrichtung hervorragend in das kulturelle, artistische und touristische Angebot integriert und dieses erweitert. Im Laufe der Jahre haben wir ein hochqualifiziertes und erstklassiges Team sowohl für die Planung, als auch für die Umsetzung und den Betrieb dieses Projektes begeistern und vereinen können. Dies macht die anspruchsvolle Vision und den respektvollen, sensiblen Umgang mit diesem vielschichtigen Themengebiet deutlich.

Wie in den Rubriken: Themen und Lebensräume grob umzeichnet, ist es unser Ziel, mit unterschiedlichsten Mitteln eine möglichst umfassende, greifbare, faszinierende und künstlerisch anspruchsvolle Erlebniswelt zu erschaffen.  -„The Atlantic Experience Center“- Nach Jahren der Planung und der „Reifung“ des Konzeptes fanden wir auf Lanzarote mit der Islote de Fermina oder Islote del Amor, wie sie auch genannt wird den idealen Platz, um unser Projekt in ein vorhandenes Gesamtbild zu integrieren.

Lanzarote ist geologisch und biologisch eine außergewöhnliche Insel. 1993 wurde Lanzarote als erste vollständige Insel von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. 1995 wurden dann die Gewässer im Nordteil der Insel zusammen mit dem Chinijo-Archipel aufgrund ihrer Biodiversität und Einzigartigkeit unter speziellen Schutz gestellt. Die „Reserva Marina de la Isla de Graciosa e Islotes del Norte de Lanzarote“ bildet heute mit 700 Quadratkilometern das größte Meeresschutzgebiet Europas. Lanzarote lebt durch seine atemberaubende Vulkanlandschaft und durch das Spiel des Sonnenlichts mit Kontrasten und Farben, sowohl über als auch unter Wasser.

César Manrique, weltberühmter „Künstler-Sohn“ der Insel, hat auf einzigartige Weise die besondere Magie der Natur Lanzarotes mit der Kultur und seiner Kunst verschmolzen. Dieses Erbe prägt bis heute das Erscheinungsbild der gesamten Insel. Er hat das gestalterische und künstlerische Niveau sehr hoch gesetzt, dennoch und gerade deshalb ist dies für uns die Linie und die Herausforderung, an der wir uns messen lassen möchten.

In sieben Jahren Arbeit und Auseinandersetzung mit unserem Projekt entstanden und reiften eine Unmenge von Ideen und Konzepten. Es ist unmöglich, dies hier alles wiederzugeben. Das Anliegen dieser Seiten ist es daher, einen Einblick zu geben in die generelle Ausrichtung und die Schwerpunkte unserer Vision. Das „Atlantic Experience Center“ - „Gran Acuario de Canarias“ versteht sich als Teil eines Ganzen. Wir agieren und kommunizieren deshalb klar und transparent und sind offen für jeden kreativen Impuls. Ein Projekt von, mit und für die Kanarischen Inseln und für Lanzarote im Speziellen. Vor allem aber für dieses wunderbare Meer, das uns alle immer wieder und aufs Neue in seinen Bann zieht und von dem wir alle ganz direkt und unmittelbar abhängig sind. Das Meer ist unser Leben.


Pressekonferenz-Politik

Die zweite Pressekonferenz im „Cabildo de Lanzarote“ mit dem Inselregierungspräsidenten Pedro San Ginés, dem Senator Lanzarotes Oscar Luzardo, dem amtierenden Bürgermeister von Arrecife José Montelongo und dem Minister für Tourismus Rafael Juan González.


Wissenschaft-Konzept

Das zweite „Meeting“ im „museum für naturkunde berlin“ im Hinblick auf eine Kooperation in wissenschaftlichen und didaktischen Themen, wie dem kanarischen Ur-Meer, der Tiefsee und der Biodiversität, um nur einige zu nennen.

Planung-Architektur

Zu Gast bei „dan pearlman“- Erlebnisarchitektur. Im Gespräch mit Kieran Stanley (Geschäftsführer) und Bernd Blome (Unit-Leiter) des weltweit agierenden und erfahrenen Interdisziplinären Architektur und Planungsbüros.

 

The Atlantic Experience Center

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